Quelle des Lichts

Scheint des klares Nächtens der Mond auf mein Haupte , so sehn ich mich nach einst hellen Lichtblicken meines Lebens. Steigt der Schimmer salzener , kleiner Tränen in meine trübseelig dreinschauenden , müden Augen welch ungewillt des Lebens vor des Verschließens mühevoll aufgehalten . Schien es mir all Leid der Welt gesehn zu haben ,so leidvoll sie bedeckt jeden einzelnen Lichtblick meines Lebens , resigniert in Vergessenheit geraten . Einst wird auch der Mond aufhören zu scheinen . Vermögen wir nicht selbst wie der Mond angestrahlt zu werden .. Sind wir nicht selbst körperwandelnde Gestalten auf der Suche selbst einst des Lichtes Schein zu versprühen .. Selbst die weite dunkle Welt mit dem uns ausgehenden Schein erhellen ? So seh ich den Mond an und frag mich wann einst gewürdigt wurde der Ursprung des Lichtes welches des Nächtens sanft auf uns niederrieselt . Welch Quelle uns die Kraft gibt angescheint zu werden um des Lebens Willen nicht unterzugehen. Ich will nicht Objekt sein einer scheinenden Quelle , nur ein Köper angewiesen mich zu nähren eines Strahl sachtem Lichtes. Ausgesetzt dichter grauer Wolken welch versperren des Quellenweges uns zu grauen gar schwarzen Wesen gedeien lässt , langsam verwelkend , ohne jegliche Farbe uns sanft berühren lässt. Verkümmernd in einer grauen ausdruckslosen Welt . Schattenreich und eintönig sie uns berühren lässt. Ich will sein die Quelle selbst . Die Welt berühren lassen mit meiner Lebensenergie. Will das Licht sein , welches sie erhellt . Will die Luft sein , welche sie umgibt . Will die Erde sein welche Leben auf ihr wachsen lässt. Und einst klaren Nächtens , ein einziges mal , ein Geschöpf zum Himmel blickt und sich fragt welch Quelle auch jenes Geschöpf gedeien lässt.

12.6.11 01:35

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(12.6.11 02:05)


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