Marionettenspiel

Herrschend zieht es an den Fäden , der Willenskraft beraubt schweb ich über dem vergraut brüchigen Asphalt. Die einst dünnen Engelshaar zarten Fäden scheinen nun fest und stark wie Seile welche gewillt meiner selbst der Hoffnung zu berauben. Stumme schmerzende Verzweiflung regnet in dumpfen Tönen so schwer wie Blei und reißt mich verbitternd zu Boden. Nur die Seile an meinem Leib vermögen mich zu halten . Ich will fallen, den tiefen Abgrund hinab in Ehrfurcht was mich gesinnt zu erwarten. Doch Gleichgültigkeit überkommt mich und deckt mich ein wie ein Mantel in Winters Kälte . Ein Mantel der vergessenheit ..vergessen was Wärme , Liebe oder auch Zärtlichkeit einst bedeutet . Gefesselt ...Gefangen im Netz aus Angst und Unwissenheit wie ein Fisch verloren am Ufer eines Tümpels, beraubt der Lebensquelle welche mich umgab und ihre schützende Hand um mich legte. Wie eine Marionette nun ich bin gezwungen den in mein Fleisch geschnittenen Seilen Einhalt zu gewähren . Mich führen zu lassen in des Zorn ergebener Finsternis denn nicht hält mich noch außer die Finsternis selbst .

10.2.11 21:16

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