klauen der Angst

In Fetzen sie nun liegen zu haufen geordnete Gedankenbüdel meiner eist besessenen Sicherheit einer Gedankenwelt. Bruchstücke tiefer Gefühle , Gedanken. Sie nie mehr mögen zusammenfügen lassen wie ein Puzzle hingebungsvoll zu einem volkommenen Bild. Es brach herein , unheilvoll und rücksichtslos. Die Angst mit ihren scharfen Klauen , lang und spitz und unberechenbar. Zerstörrt meine Welt , zerissen , zerstümmelt, Inzwei gebrochen. Zusammenkauernd sink ich zu Boden , hoffend doch noch etwas retten zu können. Doch vergebens, meine Welt lässt sich nicht retten , nicht kleben , nicht nähen. Nur der seichte Schatten meiner Angst sie schafft zu ummanteln, wie ein Pflaster um sie legend. Angst , der zerstörer und sogleich retter meiner kaputten Gedankenwelt...

2 Kommentare 13.1.12 04:08, kommentieren

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Spiegelwelt

Oh du mit verwährte Spiegelwelt . Einz´gen Blickes ungewürdigt du verborgen hinter Gläserer Wahrheit einer verleugneten sebstes Sein. Niemals offenbart die Bühne deiner Verzerrten Wahrheit uns Humaner Lebensklagender Gesindel. Uns so nahe und doch unerreichbar verblassend mit jedem Schritt dir näher kommend bis schließlich wir stehend unser eignen Realität in die Augen blickend zu belügen scheinen . Ein Spiegel ist ein Spiegel ist ein Spiegel . Und wir , nur ein Abbild dessen welches wir im Spiegel sehend zu glauben vermögen ... .....Wir sind nichts .

1 Kommentar 17.7.11 22:07, kommentieren

Quelle des Lichts

Scheint des klares Nächtens der Mond auf mein Haupte , so sehn ich mich nach einst hellen Lichtblicken meines Lebens. Steigt der Schimmer salzener , kleiner Tränen in meine trübseelig dreinschauenden , müden Augen welch ungewillt des Lebens vor des Verschließens mühevoll aufgehalten . Schien es mir all Leid der Welt gesehn zu haben ,so leidvoll sie bedeckt jeden einzelnen Lichtblick meines Lebens , resigniert in Vergessenheit geraten . Einst wird auch der Mond aufhören zu scheinen . Vermögen wir nicht selbst wie der Mond angestrahlt zu werden .. Sind wir nicht selbst körperwandelnde Gestalten auf der Suche selbst einst des Lichtes Schein zu versprühen .. Selbst die weite dunkle Welt mit dem uns ausgehenden Schein erhellen ? So seh ich den Mond an und frag mich wann einst gewürdigt wurde der Ursprung des Lichtes welches des Nächtens sanft auf uns niederrieselt . Welch Quelle uns die Kraft gibt angescheint zu werden um des Lebens Willen nicht unterzugehen. Ich will nicht Objekt sein einer scheinenden Quelle , nur ein Köper angewiesen mich zu nähren eines Strahl sachtem Lichtes. Ausgesetzt dichter grauer Wolken welch versperren des Quellenweges uns zu grauen gar schwarzen Wesen gedeien lässt , langsam verwelkend , ohne jegliche Farbe uns sanft berühren lässt. Verkümmernd in einer grauen ausdruckslosen Welt . Schattenreich und eintönig sie uns berühren lässt. Ich will sein die Quelle selbst . Die Welt berühren lassen mit meiner Lebensenergie. Will das Licht sein , welches sie erhellt . Will die Luft sein , welche sie umgibt . Will die Erde sein welche Leben auf ihr wachsen lässt. Und einst klaren Nächtens , ein einziges mal , ein Geschöpf zum Himmel blickt und sich fragt welch Quelle auch jenes Geschöpf gedeien lässt.

2 Kommentare 12.6.11 01:35, kommentieren

Meer..

In Erinnerung schwelgend , spiegelt sich sein in Scherben zerschmetternder Körper im Kabinett seiner Selbst. Die Wogen der einst ersehnten Hoffnung durch haltlose Finsternis seinen Weg kämpft durch das Labrinth auf der Suche der Meere verflossenen Träume . Flutende Tränen ihn überkommen und seinen Leib teilt in hunderte Scherben in Form kleiner Kristalle , welche durch den letzten Schimmer einer einzigen zärtlichen Erinnerung an die einst zärtlich friedvollen Liebe einer schier unnahbaren Rose wird fortgeweht . Ein deckender Mantel der dadurch aufgekommenden Sehnsucht jeden einzelnen , noch so kleinen Kristall umschließt und fortweht über Berge und Täler . Wiesen und Gräser . Bis hin zum scheinbar undendlich weiten tiefgründigen , klaren Meer .. Ein Meer aus Tränen welche geflossen durch die ersehnte Vollkommenheit der Leben lang gesuchten Träume ... ...Wer suchet der findet..

2 Kommentare 31.5.11 23:18, kommentieren

Mensch ?

Wart geboren um des schöpferischen Einklang zu gewähren ? Uns über Rasse und Natur zu stellen und trotzend einzugestehen , dass Mensch selbst scheint nur ein Tier geprägt seine Art zu dominanter Herrscherschar über jedes andere Lebewesen zu stellen vermögen. Recht zu haben nur weil Mensch Hosen trägt ? Doch hat der Mensch Recht nicht erst erfunden ? Was vermag der Existenz erschaffene Vater , Ursprung Weltreligionen zu Hosen sagen ? Scheint ein jeder diese Paradoxe Denkweise eines jeden Menschens zu verstehen . Verblendet durch Gesellschaftlichen Drang der Masse anzugehören , schon von klein auf gewaltbereit die seinerseits wahren Werte des Lebens zu erzwingen. Religion , eine einst wundervolle Moralvorstellung eine gerechte , friedvolle Welt zu erschaffen ? Eher Drang seiner natürlichen Neugierde Abhilfe zu schaffen und diese zu stillen, Die Frage der eigenen Existenz und seinesgleichen niedergedrückt durch Verse und Gebote , Regeln und Pflichten. Nun vermag niemand zu leugnen wie grotesk ein jeder sein eigenes sein begründet und jemand anderen in die Schuhe schiebt , Jemand , oder etwas Großem . Doch nicht mal ein Bild machen dürfen von des Welterschaffenden Wenigkeit. Einst waren alle gleich . Teilten den Glauben Kinder Gottes zu sein. Gottes Abbild , die Perfektion schlechthin ,doch nun treibt es die Schäfchen auseinander . Nun jeder auf der Suche nach seinem eingenen Gesicht . Ja , die Menschheit hat sein Gesicht verloren . Tausend Jahre verschwendet zu glauben etwas besonderes zu sein , ein ewiger Kreislauf zu lügen und belogen zu werden . Zurück bleibt ein Gesichtloses , erbärmliches Geschöpf dessen eingebleuten Moralvorstellungen seine Glaubhaftigkeit verloren hat. Die Fassade bröckelt.

2 Kommentare 18.5.11 21:58, kommentieren

Himmel und Erde

Dem emotionalen Ungleichgewicht überkommend, möcht´ ich gefühllos zu Boden gleiten , mich vom Tau des trüben , seichten Morgen bedecken lassen. Hauchiger , von Unwissenheit verschleierter Nebel soll umfesseln meinen scheinbar unbeherrschten Körper , dessen Seele entflüchtet in tiefster Finsternis . Ich möcht´eins sein .... ....Eins mit dem Tod genährten Boden auf dem einst meine nackten Füße , auf der Suche nach Erlösung , durch den Nadelbesetzten Wald meiner Verwirrtheit wandelten . Der Dämmerung besetzter Himmel sich auf meinem Kälte überkommenden Leib niedersetzt und mit seinem Wind spielerisch in meinem strähnigen , vom Tau benetzt glänzenden Haar , den Siege tanzt. Windes Pirouette umschließt meinen kühlen , gefühllosen , dennoch schmerzenden Körper und tanzt mit ihm langsam steigend den Sternen entgegen. Schwerelos schwebt mein Körper überkommen im pfeifenden Wind . Der Wind vermag mich zu tragen , so will ich eins sein ... .... Eins mit dem Winde .... Himmel und Erd´...Solang du auf diesem Planeten wandeln vermagst um immer bei dir sein zu können .

3 Kommentare 14.4.11 21:42, kommentieren

Verwelkende Gedanken...

Ein Gedanken geschaffen aus des Geistes Gegenwart . Jedoch scheinen Zeit und Raum nicht des schöpferische Freiheit zu gewähren. Schiere Gleichgültigkeit unterdrücken des tiefe emotionale Ebene um keinerlei Flüssigkeit an die nun mehr verwelkende Rose tränken zu lassen.

2 Kommentare 30.3.11 22:46, kommentieren